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Gelbensande
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Gelbensande ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist Sitz des Amtes Rostocker Heide.

Contents

‱ Geographie
‱ Lage
‱ Geologie
‱ Flora
‱ Geschichte
‱ Willershagen
‱ Politik
‱ Wappen
‱ GebĂ€ude
‱ Unternehmen
‱ Tourismus
‱ Verkehr
‱ Bildung
‱ Gesundheit
‱ Feuerwehr
‱ Sport
‱ Literatur
‱ Karten
‱ Weblinks

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Geographie

Lage

Die Gemeinde liegt im Norden des Landkreises Rostock zwischen Rostock und Ribnitz-Damgarten und besteht aus den Ortsteilen Gelbensande und Willershagen. Im Westen der Gemeinde ist der Stromgraben die Grenze zur Rostocker Heide, die zum Stadtgebiet von Rostock gehört. Im Norden, nur 1,2 Kilometer von der Ostsee entfernt, grenzt die Gemeinde ans Gebiet von Graal-MĂŒritz, dann verlĂ€uft die Gemeindegrenze in sĂŒdöstlicher Richtung vorbei an Klein MĂŒritz, Neu Hirschburg und Altheide bis an die Bundesstraße 105. Danach folgt sie dem Haubach, schwenkt dann nach Westen, verlĂ€uft etwa 1,5 Kilometer sĂŒdlich des Ortszentrums von Willershagen und trifft wieder auf die Stadtgrenze von Rostock. Die Bahnstrecke Stralsund–Rostock und die Bundesstraße 105 queren zwischen den Ortsteilen Gelbensande und Willershagen von SĂŒdwest nach Nordost das Gemeindegebiet. 2150 Hektar des Gemeindeterritoriums sind Wald. WĂ€hrend Gelbensande an drei Seiten vom Wald umschlossen ist, wird der ortsnahe Bereich von Willershagen durch Wiesen und Äcker bestimmt.

Von SĂŒd nach Nord quert der Wallbach das Gemeindegebiet, er durchfließt Willershagen, wird nordöstlich von Gelbensande von der Bundesstraße 105 gequert und fließt dann in Richtung Hirschburg nach Norden. Das gesamte Waldgebiet der Heide auf dem Gemeindegebiet ist mit zwei bis fĂŒnf Meter Höhe sehr flach gelegen, der tiefste Punkt liegt nördlich von Gelbensande bei 1,8 Meter ĂŒ. NN. Der Ort Gelbensande liegt bei etwa 12 m ĂŒ. NN und steigt Richtung Westen (Meyers Hausstelle) zur Gemeindegrenze auf 16,3 m ĂŒ. NN. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt sĂŒdlich von Willershagen mit 17,1 m. ĂŒ. NN.

Nachbargemeinden sind Graal-MĂŒritz und Dierhagen im Norden, Ribnitz-Damgarten im Osten, Marlow im SĂŒdosten, Blankenhagen im SĂŒden, Rövershagen im SĂŒdwesten sowie Rostock im Westen.

Geologie

Das Gemeindegebiet liegt in einer von der letzten Eiszeit geprĂ€gten Heidelandschaft. Das Gebiet ist eine geologisch sehr junge Landschaft, deren Entstehungsprozess mit dem Ende der Weichseleiszeit vor zirka 12.000 Jahren begann. Durch das abtauende Inlandeis hob sich das darunter liegende Land und die Senken wurden mit Wasser gefĂŒllt, der VorgĂ€nger der spĂ€teren Ostsee, der Ancylussee entstand. Die Großformen der KĂŒsten im sĂŒdlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die Littorina-Transgression vor etwa 7000 bis 2500 Jahren. Vor zirka 5000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau. Der Ort Gelbensande selbst weist sandigen Boden auf. SĂŒdlich von Gelbensande geht die Sanderlandschaft in eine leicht hĂŒgelige JungmorĂ€nenlandschaft ĂŒber. Der Wald rings um Gelbensande ist durch saure Sandböden und Moore geprĂ€gt. Die Humusschicht ist zum großen Teil nur wenige Zentimeter dick, darunter befindet sich der charakteristische gelbe Sand.cite-ref-lpv-2-0[2]

Flora

Im Wald sind ĂŒberwiegend Buchen, Eichen, Kiefern und Fichten vertreten. Die frĂŒher als Baumart zahlreich vorhandene Birke wurde in den Jahren der intensiven Waldnutzung fast vollstĂ€ndig verdrĂ€ngt. Kleinere Pflanzen, wie Farne, seltene Orchideen und BĂ€rlauch findet man insbesondere in der NĂ€he vom Wallbach. Verschiedene Pilzarten, die auf sauren Böden gedeihen, sind zahlreich in den WĂ€ldern rund um Gelbensande zu finden.cite-ref-lpv-2-1[2]

Geschichte

Funde auf Gelbensander Gebiet zeugen davon, dass diese Gegend bereits in der jĂŒngeren Steinzeit (2300–1800 v. Chr.) besiedelt war. So wurden verschiedene Werkzeuge wie ein Flachbeil, Feuersteine, ein Streithammer und weitere GegenstĂ€nde aus dieser Zeit gefunden. Drei HĂŒnengrĂ€ber in der NĂ€he von Gelbensande stammen aus der Bronzezeit (1800 – 750 v. Chr.). WĂ€hrend der Völkerwanderung verließen die StĂ€mme das Gebiet um Gelbensande. Erst ab dem 7. Jahrhundert kann eine erneute Besiedlung der Gebiete nachgewiesen werden. Bis heute erhalten geblieben ist ein TurmhĂŒgel aus dem 14. Jahrhundert, östlich des Ortes.cite-ref-chronik-3-0[3]

AnfÀnge als Forsthof

Bereits vor den ersten schriftlichen ErwĂ€hnungen soll es auf dem Gebiet vom heutigen Gelbensande ein Landgut gegeben haben. Zudem lag wohl ursprĂŒnglich zwischen Gelbensande und Altheide ein wĂŒster Ort, dessen Ruinen Baumaterial fĂŒr die ersten GebĂ€ude in Gelbensande waren.cite-ref-steinm-ller-4-0[4] Im Kirchenvisitationsprotokoll der Pfarre Volkenshagen aus dem Jahr 1662 wird zum ersten Mal der Heidereiter Dittrich Koep mit seiner Wohnung „auf dem gehlen sande“ aufgefĂŒhrt. Dies ist die Ă€lteste Nennung des Ortes. Namengebend fĂŒr den Ort war das „Haus zum gelben Sande“ (ein Forsthof), das erstmals im Zusammenhang mit dem Durchzug der königlich-dĂ€nischen Armee von Rostock nach Ribnitz erwĂ€hnt wurde. Es gehörte dem Heidereiter Hans KĂŒhl, einem Aufseher der fĂŒrstlichen Waldungen und des Jagdhauses der LandesfĂŒrsten, denn die WĂ€lder um Gelbensande waren bis ins 20. Jahrhundert eines der Jagdreviere des mecklenburgischen FĂŒrstenhauses. Hans KĂŒhl war der Nachfolger von Dittrich Koep. Noch heute wird der Standort des GebĂ€udes durch vier große Linden markiert.

1704 wurde Gelbensande das erste Mal in der heutigen Schreibform erwĂ€hnt. Es bestand in den folgenden Jahrhunderten nur aus dem oben genannten Forsthof, der verschiedene An- und Umbauten erfuhr. Einzig eine Teerschwelerei wurde 1750 zusĂ€tzlich errichtet. Noch heute erinnert Teerofenweg an dieses GebĂ€ude. Wegen seiner unbedeutenden GrĂ¶ĂŸe ĂŒberstand der Ort den Durchzug der Truppen Napoleons fast unbeschadet.cite-ref-chronik-3-1[3]

Eine weitere ErwÀhnung fand der Ort zwischen 1765 und 1789 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der St.-Marien-Kirche in Ribnitz-Damgarten. So wird berichtet, dass zum Wiederaufbau Holz aus der Gelbensander Hölzung verwendet wurde.cite-ref-5[5]

Besiedlung, Erster Weltkrieg und Entwicklung bis 1939

Erst ab 1842 ist eine weitrĂ€umige Besiedlung des Ortes erfolgt. Diese steht im Zusammenhang mit dem Bau der Chaussee zwischen Ribnitz und Rostock, der heutigen Bundesstraße 105. In den folgenden Jahren entstanden entlang der Chaussee und an der heutigen „Eichenallee“ die ersten BĂŒdnereien und HĂ€uslereien. Der Dorfmittelpunkt entstand unweit der vier Linden und wird bis heute Bleiche genannt. Der Name erinnert daran, dass hier die WĂ€sche zum Bleichen ausgelegt wurde.

Mit der Umsetzung der Gemeindeordnung von 1869 sollte den Orten mehr Selbstverwaltung ĂŒbertragen werden. Auch Gelbensande wollte das Vorhaben einer eigenen Gemeinde umsetzen, dies stieß im Innenministerium in Schwerin zunĂ€chst auf Kritik. Dennoch gelang es, am 1. Juli 1873 die Gemeinde Gelbensande zu bilden, deren erster Vorsitzender Forstmeister E. Schulz wurde. Zu dieser Zeit bestand Gelbensande aus dem Forsthof, einer Försterei, sieben BĂŒdnereien und zwei HĂ€uslereien. Im gleichen Zeitraum, 1872, drang bei einem schweren Sturmhochwasser das Wasser der Ostsee ĂŒber den Stromgraben bis an die Grenzen des Ortes vor. Um 1874 wurde in unmittelbarer NĂ€he vom „Haus zum gelben Sande“ das GebĂ€ude der Forstinspektion, Sitz der großherzoglichen Jagdaufsicht, errichtet. Im gleichen Zuge wurde das alte „Haus zum gelben Sande“ abgerissen. Zehn Jahre spĂ€ter (1885)cite-ref-chronik-3-2[3] wurde mit der Errichtung des Schlosses Gelbensande als Sommerresidenz von Friedrich Franz III. begonnen. Am 1. Juni 1889 bekam Gelbensande durch die Eröffnung der Strecke der preußischen Staatseisenbahn von Stralsund nach Rostock einen Bahnanschluss. Ein BahnhofsgebĂ€ude im preußischen Stil wurde errichtet. ZusĂ€tzlich wurde daneben ein GebĂ€ude mit Wartesaal fĂŒr den Großherzog und eine Poststation errichtet. Die beiden BahnhofsgebĂ€ude bestehen bis heute.
Im Ersten Weltkrieg fielen acht Bewohner des Ortes.

Als Großherzog Friedrich Franz IV. in der Novemberrevolution auf seinen Thron verzichten und seinen Sitz in Schwerin aufgeben musste, wurde das Jagdschloss Gelbensande bis 1944 sein Wohnsitz.

Nachdem die Gemeinde 1924 die Erlaubnis zum Anlegen eines Friedhofes erhalten hatte, wurde 1925 auf dem Friedhof westlich des Ortes auch eine Kirche errichtet.
1938 wurde das neue Postamt fertiggestellt.cite-ref-chronik-3-3[3]cite-ref-steinm-ller-4-1[4]

Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit bis 1947

WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges wurde in Schwarzenpfost, etwa 2 km sĂŒdwestlich von Gelbensande, ein Außenlager des KZ RavensbrĂŒck unter dem Decknamen Robert errichtet. Die HĂ€ftlinge mussten in einem Auslagerungsbetrieb in der Rostocker Heide fĂŒr die Ernst Heinkel Flugzeugwerke arbeiten. Diese hatten ihre ProduktionsstĂ€tten nach den schweren Bombenangriffen von 1942 in das Umland verlegt. Belegt ist, dass vier polnische Internierte ums Leben kamen. Ihre GrĂ€ber waren viele Jahre nicht bekannt, es gab lediglich die Vermutung, dass sie am Rande des Friedhofes bestattet wurden. 2004 konnte dies durch Suchgrabungen bestĂ€tigt werden. Seitdem erinnert eine GedenkstĂ€tte auf dem Friedhof an die Opfer der Zwangsarbeit. Am 30. April 1945 wurde das Lager gerĂ€umt und die HĂ€ftlinge nach Hohe DĂŒne getrieben. Da WarnemĂŒnde zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Rote Armee besetzt war, setzten sich die Wachmannschaften in Zivilkleidung ab.cite-ref-chronik-3-4[3]cite-ref-steinm-ller-4-2[4]cite-ref-6[6]

Als kurz vor Kriegsende, am 1. Mai 1945, ein Zug mit Kriegsverwundeten in der NĂ€he von Gelbensande liegen blieb, wurde kurzerhand beschlossen, das Jagdschloss als Lazarett zu nutzen. Dieses beherbergte dann etwa 750 Personen. Das Kommando hatte der Arzt Hoffmann, der mehrere Jahre ein Sanatorium in St. Petersburg geleitet hatte und daher ĂŒber gute Russischkenntnisse verfĂŒgte. Er ließ so Schilder mit der in Deutsch und Russisch abgefassten Aufschrift „Seuchengefahr“ am Schloss anbringen. Dies, und wohl auch das mit Zarenwappen und Verzierungen im russischen Stil gestaltete Schloss, verhinderte Übergriffe von Soldaten der Roten Armee, die Gelbensande am 2. Mai 1945 erreichten.

1947, als die Anzahl der Infektionskrankheiten im Lazarett langsam zurĂŒckging, wurde eine LungenheilstĂ€tte fĂŒr Tuberkulosekranke im Schloss eingerichtet. Der Forsthof wurde zu dieser Zeit in ein Krankenhaus und ab 1972 in ein Pflegeheim umgewandelt.cite-ref-chronik-3-5[3]

DDR-Zeit von 1949 bis zum Zusammenschluss mit Willershagen

Pastor Horst Gienke ĂŒbernahm 1953 das Kirchspiel Blankenhagen, zu dem auch Gelbensande und Willershagen gehörten.
1955 wurde in Gelbensande die LPG Gute Hoffnung gegrĂŒndet.
1958 schlossen sich die Gemeinden Gelbensande und Willershagen zusammen.cite-ref-chronik-3-6[3]

Willershagen

Erste ErwÀhnungen und Entwicklungen

Willershagen bestand als slawischer Ort bereits um 1000, allerdings unter einem anderen, heute nicht mehr bekannten Namen. Er lag mit den Orten Bentwisch und Kussewitz im Burgbezirk Kessin. Nachdem dieser zerstört worden war, gingen die LĂ€ndereien an die Stadt Rostock ĂŒber. Die erste nachweisbare ErwĂ€hnung findet der Ort im Jahr 1329 (andere Quellen sprechen von 1258cite-ref-steinm-ller-4-3[4]) im Zusammenhang mit dem Verkauf des Ortes Kassebohm an die Hansestadt Rostock. So soll Willershagen (damals Willershaghen) zu dieser Zeit dem Knappen Gunther von Levetzow gehört haben, welcher auch im Jahre 1339 nochmals als Besitzer genannt wird. Der Ortsname Willershagen kann als „Hagen des Willert“ gedeutet werden, wobei ein Hag ein von einer Hecke eingehegtes GelĂ€nde ist.cite-ref-chronik-3-7[3]

Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg

1379 wurde der Ort zusammen mit dem benachbarten Wulfshagen an die Stadt Rostock verkauft. So mussten die Einwohner nun Pacht an die Stadt Rostock bezahlen. Im DreißigjĂ€hrigen Krieg sinkt die Zahl der Bauern in Willershagen von 15 auf vier. In den folgenden Jahren verlor die Stadt Rostock zunehmend an Einfluss und trat 1656 die Rechte am Ort Willershagen an den Vorsteher der Rostocker St.-Nikolai-Kirche ab. 1671 wird Willershagen wiederum verkauft, dieses Mal an die Ritter- und Landschaft des Herzogtums Mecklenburg, die Willershagen dann an das Klarissenkloster Ribnitz ĂŒbertragen. Das Kloster diente dazu, die nicht verehelichten Töchter der Patrizier der Stadt Rostock und einiger Ritter des Landes Mecklenburg bis zum Ableben zu versorgen. Der „Hof Willershagen“ wird in den kommenden Jahrhunderten an verschiedene Bauern verpachtet, um den Ort entstehen mehrere Bauernhöfe.cite-ref-chronik-3-8[3]

WĂ€hrend des Krieges zwischen DĂ€nemark und Schweden wird Willershagen am 12. MĂ€rz 1678 von knapp 1000 schwedischen Soldaten geplĂŒndert. Die SchĂ€den werden mit 565 Gulden beziffert. Zwischen 1700 und 1721, wĂ€hrend des Großen Nordischen Krieges, fallen erneut Truppen in das Amt Ribnitz ein und verlangen Futter fĂŒr ihre Tiere. Andernfalls drohen sie mit der Besetzung des Dorfes.cite-ref-chronik-3-9[3]

1730 und 1750 unternahm die Stadt Rostock den Versuch, den Ort zurĂŒckzuerwerben, das Dorf verblieb zunĂ€chst aber beim Kloster. Trotz dieser Niederlagen und allen WiderstĂ€nden zum Trotze, verfolgte die Hansestadt weiter hartnĂ€ckig einen RĂŒckerwerb. Erst 1781, nach langen Verhandlungen, konnte eine Einigung erzielt werden. In einem Vergleich fielen einige Orte, darunter auch Willershagen, wieder zurĂŒck an die Hansestadt Rostock. FĂŒr Willershagen und fĂŒr einige andere Gemeinden zahlte Rostock eine Summe von 46.000 Talern an das Kloster in Ribnitz. Die PachtvertrĂ€ge zwischen den Bauern und dem Kloster Ribnitz bestanden zunĂ€chst weiter, erst um 1793 wurden neue VertrĂ€ge mit der Stadt Rostock geschlossen.cite-ref-chronik-3-10[3]

Die VolkszĂ€hlung von 1819 nannte in Willershagen 229 Personen. 1864 wurde die erste Feuerspritze von der Stadt Rostock beschafft, seit 1865 ist eine Feuerwehr fĂŒr Willershagen nachweisbar.

Bedingt durch die Auswanderungswelle in die USA im Jahr 1866, verringerte sich die Zahl der Einwohner auf 86. 1887 mussten die Bauern grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen Ackerland fĂŒr den Bau der Eisenbahnlinie Rostock-Stralsund abgegeben.cite-ref-chronik-3-11[3] Sieben Einwohner Willershagens fielen im Ersten Weltkrieg. 1920 wurden nach dem TerritorialitĂ€tsprinzip neue Ämter geschaffen. Willershagen kam zum Amt Rostock. Der Hof Willershagen blieb weiter im Besitz der Hansestadt Rostock, wurde aber verpachtet. Das Dorf erhielt das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Die Schule in Willershagen wurde 1920 von 86 Kindern besucht, 41 Jungen und 45 MĂ€dchen, davon kamen 40 Kinder als „AuswĂ€rtige“ aus dem Nachbarort Gelbensande. Der Unterricht fand in nur einem Klassenzimmer statt. Die rĂ€umliche Situation Ă€nderte sich auch in den kommenden Jahren nicht, so dass der Raum stets viel zu klein blieb. Auch stand kein elektrischer Strom zur VerfĂŒgung, obgleich die Stromleitung am Schulhaus vorbeifĂŒhrte. Erst 1929 wurde ein zweites Klassenzimmer eingerichtet.

1921 erschien die Gemeinde Willershagen unter der Nummer 160 im alphabetischen Verzeichnis des Amtes Rostock. Infolge der kommunalen Selbstverwaltung wollte die Hansestadt Rostock die Feuerwehr und das SchulgebĂ€ude an die Gemeinde ĂŒbergeben. Aufgrund baulicher MĂ€ngel lehnte die Gemeinde die Übernahme des SchulgebĂ€udes zunĂ€chst ab, erst 1925 wurde das SchulgebĂ€ude nach einer Zahlung von 2000 Reichsmark seitens der Hansestadt Rostock ĂŒbernommen. Nachdem 1924 das baufĂ€llige Spritzenhaus abgerissen werden musste, gab es in Willershagen keine funktionierende Feuerwehr mehr. Unter Adolf von Oertzen bemĂŒhte man sich ab 1929, eine neue Feuerwehr zusammenzustellen, die dann am 10. September 1932 fĂŒr Gelbensande und Willershagen gegrĂŒndet wurde.
Ab 1925 wurden die Verstorbenen des Ortes auf dem neuen Friedhof in Gelbensande bestattet. Bis dahin nutzten die WillershÀger den Friedhof in Blankenhagen.cite-ref-chronik-3-12[3]

1933 wurde auf Druck der Nationalsozialisten in Willershagen eine so genannte Fortbildungsschule eingerichtet. Anfang von nur vier SchĂŒlern besucht, stieg deren Zahl bis 1938 auf neununddreißig.cite-ref-chronik-3-13[3]

1934 gingen auch die restlichen Rostocker FlĂ€chen in den Besitz des Staates ĂŒber. 1939 lebten in Willershagen 265 Menschen. Die Gemeinde bestand zu dieser Zeit aus dem ehemaligen Stadtgut Hof Willershagen, fĂŒnf Erbhöfen, drei HĂ€uslern, der Schule und einer Försterei. Der Ort hatte eine GesamtflĂ€che von 578 ha. 1941 wurde die Gemeinde Willershagen mit der Gemeinde Gelbensande zwangsvereinigt, 1945 trennten sich beide Orte jedoch wieder.

DDR-Zeit von 1949 bis zum Zusammenschluss mit Gelbensande

Nach Kriegsende wurde bereits am 1. Juli 1945 der regulĂ€re Schulbetrieb in Willershagen wieder aufgenommen.cite-ref-labitzke-7-0[7] In Willershagen leben zu dieser Zeit, bedingt durch die FlĂŒchtlinge aus dem Osten, mehr als 550 Menschen. Anfang der 1950er Jahre gab es in Willershagen erstmals einen Kindergarten. 1953 wird die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) „VorwĂ€rts“ gegrĂŒndet, die sich 1956 mit der LPG Gelbensande zusammenschließt, was zur Folge hat, dass einige Altbauern in die BRD auswandern.

Ab 1941 gehörte Willershagen bereits einmal zur Gemeinde Gelbensande. Dieser Beschluss wurde 1945 rĂŒckgĂ€ngig gemacht. Am 11. September 1958 fasste der Kreistag in Rostock den Beschluss zur endgĂŒltigen Zusammenlegung der Gemeinden Gelbensande und Willershagen.cite-ref-chronik-3-14[3]

Gemeinde Gelbensande/Willershagen

DDR-Zeit von 1958 bis 1990

1962 diente Gelbensande als Filmkulisse fĂŒr den Film „Das verhexte Fischerdorf“ (Regie: Siegfried Hartmann), insbesondere der Bahnhof spielte eine Rolle.

Bedingt durch die Jagdgebiete rund um Gelbensande, war der Ort auch bei der DDR-Obrigkeit beliebt. So besuchte Walter Ulbricht den Ort 1970.

Durch die Lage von Gelbensande ist eine Bebauung bis heute nur eingeschrĂ€nkt möglich, da der Ort an drei Seiten von Wald umgeben ist. In den 1980er Jahren wurde jedoch östlich des alten Dorfkerns eine ursprĂŒnglich fĂŒr Rövershagen geplante Plattenbausiedlung mit 15 GebĂ€uden (575 Wohnungen) errichtet.cite-ref-8[8] Zudem entstand am Lindenweg ein kleiner Wohnblock fĂŒr Bauarbeiter, die zu dieser Zeit beim Bau des DĂŒngemittelwerks in Poppendorf beschĂ€ftigt waren. Deshalb stieg die Einwohnerzahl des kleinen Ortes stark an. 1980 lebten in der Gemeinde Gelbensande 768 Menschen, durch den neu geschaffenen Wohnraum waren es 1985 bereits 2416. 1980 wurde der Ort an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen, was eine weitere Verbesserung der Infrastruktur bedeutete. Wegen des starken Bevölkerungszuwachses wurden 1983 die Polytechnische Oberschule Waldemar Verner sowie ein GebĂ€udekombination mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort errichtet.cite-ref-osz-11072008-9-0[9] 1985 waren alle Wohnblocks fertig, auch das Jagdschloss wurde ab dieser Zeit als Wohnraum genutzt.

1987/88 folgten der Bau der GaststĂ€tte (heute Heidetreff) mit SchĂŒlerspeisung sowie der Bau der Kaufhalle am Rande des Neubaugebietes. 1989 wurde nordwestlich des Ortes die Wohnsiedlung Holtrand mit 30 HĂ€usern erschlossen.cite-ref-chronik-3-15[3]

Von 1989 bis 2000

Nach der Wende sank, wie in vielen anderen ostdeutschen Gemeinden, die Einwohnerzahl; Plattenbauten waren als Wohnraum immer weniger gefragt. Durch gĂŒnstige Angebote und Sanierungsmaßnahmen sowie den Abriss eines Hochhauses konnte die Leerstandsquote gesenkt werden. Ein Umbau der Plattenbauten zu altersgerechten Wohnungen war zwischenzeitlich im GesprĂ€ch, wurde jedoch nicht umgesetzt.cite-ref-10[10] Im Wohnheim der Bauarbeiter war nach der Wende ein Asylbewerberheim untergebracht, das am 26. Juni 1991 von Skinheads angriffen wurde, die dabei auch SchĂŒsse abgaben.cite-ref-11[11] Das GebĂ€ude wurde inzwischen abgerissen und das GelĂ€nde mit EinfamilienhĂ€usern bebaut. Auch andere FlĂ€chen wurden im Laufe der Jahre in Bauland fĂŒr Ein- und MehrfamilienhĂ€user umgewandelt.

1991 wurde die Schule in eine Grund- und Realschule umgewandelt, wegen der hohen SchĂŒlerzahlen wurden sogar zwei RĂ€ume im Kindergarten als SchulrĂ€ume genutzt. Der Kindergarten wurde 1992 durch einen Verein ĂŒbernommen. Das Pflegeheim im alten Forsthaus wurde zunĂ€chst vom Amt fĂŒr Kreiseinrichtungen Rostock betrieben, aber schon kurze Zeit spĂ€ter privatisiert. Gelbensande wurde im gleichen Jahr Amtssitz des neu gegrĂŒndeten Amtes „Amt Rostocker Heide“, zu dieser Zeit gehörte Gelbensande noch zum Kreis Rostock-Land. Dies Ă€nderte sich erst mit der Kreisgebietsreform 1994 und der NeugrĂŒndung des Landkreises Bad Doberan. Im Zuge der Kreisgebietsreform 2011 ging dieser im neu gebildeten Landkreis Rostock auf.

1994 wurde die Gemeinde Gelbensande EigentĂŒmer des Jagdschlosses. Verschiedene Konzepte zur Weiternutzung schlugen fehl, mehrere Investoren sprangen wieder ab. Daher war die Gemeinde zunĂ€chst gezwungen, das GebĂ€ude auf eigene Kosten wieder in Stand zu setzen. Eine Ausstellung wurde eingerichtet. In den 2000er Jahren wurde das Dach rekonstruiert. Erst 2009 gelang es, das Schloss an einen privaten Investor zu verkaufen.

1998 wurde hinter dem AmtsgebĂ€ude ein neues GebĂ€ude mit Standesamt errichtet. Hier und im Schloss werden Trauungen durchgefĂŒhrt.cite-ref-chronik-3-16[3]

Seit 2000

Die grĂ¶ĂŸte Verkaufsstelle, die Grundschule und die regionale Schule wurden geschlossen. 1994 wurde ein geplantes Gewerbegebiet sĂŒdlich von Gelbensande nicht realisiert. Um dem Einwohnerschwund entgegenzuwirken, zahlt die Gemeinde seit 2001 jedem neu geborenen Kind ein BegrĂŒĂŸungsgeld von 500 Euro in Form eines Warengutscheines.cite-ref-chronik-3-17[3] Im Jahr 2010 wurde die Höhe des BegrĂŒĂŸungsgeldes auf 250 Euro verringert.cite-ref-12[12]

2009 beging die Gemeinde Gelbensande/Willershagen ihr DorfjubilĂ€um. Dabei wurde das 360-jĂ€hrige Bestehen Gelbensandes sowie das 750-jĂ€hrige Bestehen von Willershagen gefeiert. Zu diesem Anlass wurde, neben zahlreichen anderen AktivitĂ€ten, ein Gedenkstein am Dorfeingang enthĂŒllt, es wurden GedenkmĂŒnzen geprĂ€gt und die Dorfchronik vorgestellt.

Bevölkerung

1962–1985: Angaben laut dem Amt Rostocker Heidecite-ref-13[13], ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahrescite-ref-14[14]

Gelbensande und Willershagen hatten bis in die 1930er Jahre jeweils zwischen 200 und 300 Einwohner. Dies Ă€nderte sich am Ende des Zweiten Weltkriegs, als FlĂŒchtlinge nach Gelbensande kamen, die Einwohnerzahl stieg auf knapp 500 an. Im Rahmen der Eingemeindung von Willerhagen kamen noch einmal etwa 300 Einwohner hinzu. Bis zur Fertigstellung der Plattenbauten Anfang 1982 blieb diese Zahl auch fast unverĂ€ndert, um dann sprunghaft auf ĂŒber 2400 Personen anzusteigen.

Von 1990 bis Mitte der 2010er Jahre gab es einen deutlichen BevölkerungsrĂŒckgang, seitdem wĂ€chst die Einwohnerzahl wieder.

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Gelbensande besteht aus 12 Mitgliedern. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 fĂŒhrte bei einer Wahlbeteiligung von 48,1 % zu folgendem Ergebnis:cite-ref-15[15]

| Partei / WĂ€hlergruppe | Stimmenanteil 2019 [ 16 ] | Sitze 2019 | | Stimmenanteil 2024 | Sitze 2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| Freiwillige Feuerwehr Gelbensande | 40,3 % | 5 | | 39,6 % | 5 |
| SV Gelbensander Grashopper | 11,7 % | 1 | | 25,0 % | 3 |
| Jagdschloss Gelbensande | 21,7 % | 3 | | 16,3 % | 2 |
| Atelier der Zukunft | – | – | | 12,2 % | 2 |
| Einzelbewerber GĂŒnter Merkel | – | – | | 0 3,8 % | – |
| Einzelbewerber Karl Keipke | – | – | | 0 3,1 % | – |
| BĂŒrgerinteressen Gelbensande/Willershagen | 26,4 % | 3 | | – | – |
| Insgesamt | 100 % | 12 | | 100 % | 12 |

BĂŒrgermeister

‱ seit 2019: Manfred Labitzke

Bei der BĂŒrgermeisterwahl am 26. Mai 2019 wurde Labitzke mit 59,4 % der gĂŒltigen Stimmen gewĂ€hlt.cite-ref-17[17] Am 9. Juni 2024 wurde er mit 50,1 % der gĂŒltigen Stimmen in seinem Amt bestĂ€tigt.cite-ref-18[18] Seine Amtsdauer betrĂ€gt fĂŒnf Jahre.cite-ref-19[19]

BĂŒrgermeister ab 1945

cite-note-201. 1955 flĂŒchtete Dietrich Kranz aus der DDR
cite-note-212. Ernst Schneider flĂŒchtete 1953 aus der DDR

cite-ref-chronik-3-18[3]cite-ref-labitzke-7-1[7]

Wappen

Das Wappen wurde am 24. September 1996 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 113 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten; vorn in Gold am Spalt ein halber hersehender schwarzer Stierkopf mit aufgerissenem Maul, silbernen ZĂ€hnen, ausgeschlagener roter Zunge, silbernen Hörnern und abgerissenem Halsfell, dessen Randung bogenförmig ausgeschnitten ist, auf der Stirn eine goldene FĂŒrstenkrone, die abwechselnd mit Blattornamenten und Perlen besteckte Zinken zeigt; hinten in GrĂŒn eine aufrechte, linksgewendete goldene Hirschstange.“

Das Wappen wurde nach einer Idee des Gelbensanders Wilfried SteinmĂŒller von dem Wismarer Heraldiker Roland Bornschein gestaltet.

SehenswĂŒrdigkeiten und Kultur

GebÀude

Das bekannteste GebĂ€ude ist das Jagdschloss Gelbensande, konzipiert als Sommerresidenz des mecklenburgischen Großherzogs Friedrich Franz III. und seiner Frau Anastasia Michailowna Romanowa. Als Jagdschloss diente es ab 1887. Mit dem Ende der Monarchie kam es zur Gemeinde. Nach der Wende wurde es saniert und im Jahr 2009 verkauft.cite-ref-22[20]

Knapp zehn Jahre Ă€lter als das 1885 fertiggestellte Jagdschloss ist das GebĂ€ude des heutigen Pflegeheims, welches 1874 in Auftrag gegeben wurde. Die ehemalige Forstinspektion und Sitz der großherzoglichen Jagdaufsicht war der Nachfolgebau des Forsthofes „Haus zum gelben Sande“, der hier bereits seit dem 17. Jahrhundert bestanden hatte.cite-ref-chronik-3-19[3]

Einen Kilometer nördlich von Gelbensande im Wald liegt die ehemalige Försterei und Grenzhaus Meyers Hausstelle direkt an der Grenze zum Gelbensander Forst auf Rostocker Gebiet. Erstmals wurde es im Jahr 1765 als Sitz von Holz- und SchlagbaumwÀrter Meyer erwÀhnt.

Westlich des Ortes, bereits im Wald, befindet sich der kleine Friedhof, der gerade einmal einen Hektar groß ist. Hier steht auch die Kirche des Ortes, die 1925 erbaut wurde.cite-ref-chronik-3-20[3]cite-ref-23[21]

Die BauplĂ€ne wurden vom Großherzoglichen Baumeister Warneck aus Schwerin gezeichnet. Den Bau der Kirche leitete Zimmermeister Carl Willbrand.cite-ref-24[22] Die Kirche ist schlicht, aus Backstein erbaut, mit einfacher Ausstattung. Ein frĂŒher vorhandener reichlich verzierter Kronleuchter befindet sich heute im Nachbarort Blankenhagen. Die Orgel des Gehlsdorfer Orgelbauers Christian Börger ist nicht mehr funktionstĂŒchtig. 2008 wurden Dachstuhl und Glockenturm komplett saniert.cite-ref-25[23] Berichten Einheimischer zufolge soll die alte Kirchenglocke, bevor sie im Zweiten Weltkrieg hĂ€tte eingeschmolzen werden sollen, einen Tag vor der Abholung von den BĂŒrgern des Ortes versteckt worden sein. Bis heute konnte sie jedoch nicht gefunden werden.

Im Ortskern von Gelbensande steht das alte SchulgebĂ€ude. Im Jahr 1910 als Wohnhaus erbaut, wurde es ab 1925 von Lisbeth Cords und Katharina von Freier in ein Kinderheim umgewandelt. 1939 wurde das GrundstĂŒck mitsamt GebĂ€ude von GĂŒnter Wagner, dem damaligen Inhaber der Pelikan AG erworben. Die Funktion des Kinderheimes blieb bestehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das GebĂ€ude zunĂ€chst Kommandantur, wurde aber ab 1947 wieder als Kinderheim genutzt. SpĂ€ter war es dann Schul- und WohngebĂ€ude. 1983 wurde das GrundstĂŒck enteignet und dem Kreis Rostock zugeteilt. Seit 1992 hat das Amt Rostocker Heide hier seinen Amtssitz.cite-ref-26[24]

Am nördlichen Ende des Ortes steht die Cordssche Villa. Dieses GebÀude wurde von der Rostocker Reederfamilie Cords in den 1930er Jahren erbaut. 1979 wurde die Villa durch einen Brand schwer beschÀdigt,cite-ref-27[25] konnte aber wieder aufgebaut werden; heute wird sie als Mehrfamilienhaus genutzt.cite-ref-28[26]

Neben dem BahnhofsgebĂ€ude von Gelbensande wurde fĂŒr die großherzogliche Familie ein separates EmpfangsgebĂ€ude gebaut. SpĂ€ter diente es Bahnbediensteten als Wohn- und BĂŒroraum. Jetzt ist dort ein CafĂ© eingerichtet. Das FĂŒrstenempfangsgebĂ€ude steht wie auch das benachbarte BahnhofsgebĂ€ude unter Denkmalschutz.

Siehe auch

:

Liste der Baudenkmale in Gelbensande

GedenkstÀtten

Die Ă€lteste GedenkstĂ€tte stammt aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und steht vor dem Friedhof. Auf einem großen Findling mit eingemeißeltem Eisernen Kreuz befindet sich eine Liste der Kriegsopfer aus Gelbensande. Die Liste der WillershĂ€ger Kriegsopfer befindet sich auf dem Ehrenmal in Blankenhagen.

soldatenfriedhof-gelbensande Eine weitere GedenkstĂ€tte befindet sich direkt neben dem Jagdschloss, auf dem Friedhof des am Ende des Zweiten Weltkriegs als Lazarett genutzten Schlosses. Lange Zeit fristete dieser Friedhof ein Schattendasein und wurde kaum gepflegt. Nach der Wende 1989 nahmen sich SchĂŒler und zwei Geschichtslehrer der Regional-Schule dieses Themas an. Schließlich wurde die Projektgruppe „KriegsgrĂ€ber“ gegrĂŒndet, die die Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg aufarbeitete. In diesem Rahmen wurden auf Listen des Roten Kreuzes die Namen der Opfer und der Überlebenden festgehalten und so der Friedhof in aufwĂ€ndiger Arbeit neu gestaltet.cite-ref-29[27]

Eine GedenkstÀtte auf dem Friedhof der Gemeinde erinnert an polnische Deportierte, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs bei der Zwangsarbeit in den WÀldern um Gelbensande ums Leben kamen.cite-ref-30[28]

Im September 2009 wurde auf dem Waldfriedhof Gelbensande ein Gedenkstein fĂŒr ĂŒber 100 Menschen niedergelegt, der an die Toten erinnern soll, die infolge von Hunger und Seuchen im Krankenhaus Gelbensande (Jagdschloss) zwischen 1945 und 1950 verstorbenen sind.

Auch im Gelbensander Forst ist eine GedenkstĂ€tte zu finden. Östlich des Ortes, an der ehemaligen Handelsstraße zwischen Rostock und Ribnitz gelegen, steht der Oertzenstein. Dieser erinnert an den Forstmeister Adolf von Oertzen, welcher um 1900 ganz erheblich im Ort Gelbensande gewirkt hat. So entwickelte er das „Gelbensander Sanddeckverfahren“, eine naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftungsform. Noch heute wird diese an forstlichen AusbildungsstĂ€tten gelehrt. Des Weiteren setzte er sich fĂŒr die Waldarbeiter ein, indem er komfortablen Wohnraum schuf.cite-ref-31[29]

Auf dem Friedhof wird mit einer Gedenktafel an den Theologen und Antifaschisten Friedrich BrunstÀdt erinnert. Anfang der 1930er Jahre war er Rektor der UniversitÀt Rostock und AnhÀnger von Pastor Niemöller. Bei seiner Beerdigung wurde den Rostocker Studenten die Teilnahme untersagt, dennoch nahmen einige von ihnen teil und wurden daraufhin gezwungen, ihr Studium zu beenden.cite-ref-steinm-ller-4-4[4]

ArchÀologisches Denkmal

Etwas östlich vom Ort, in der NĂ€he des Jagdschlosses, liegt ein Wallberg. Er wird dem 14. Jahrhundert zugerechnet. In dieser Zeit soll auf der Erhöhung ein Bergfried gestanden haben, der als Vorposten der Hansestadt Rostock angesehen werden kann. Es könnte sich aber auch um die Reste einer ehemaligen TurmhĂŒgelburg handeln. Belegt werden kann die frĂŒhere Funktion bisher nicht, nur eine archĂ€ologische Untersuchung könnte dies klĂ€ren. Im Volksmund hat sich ĂŒber die Jahre die Bezeichnung „Störtebeckerberg“ eingebĂŒrgert. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass die freie See vom Gelbensander Forst aus leicht ĂŒber den Wallbach zu erreichen war.cite-ref-steinm-ller-4-5[4]cite-ref-32[30]

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet in Gelbensande ein Dorffest statt. An Feiertagen, wie etwa dem 3. Oktober, treffen sich die BĂŒrger am regelmĂ€ĂŸig stattfindenden Lagerfeuer. Der Förderverein Jagdschloss Gelbensande e. V. organisiert weitere Veranstaltungen, wie den Weihnachtsmarkt in der Adventszeit, sorbische Eierkunst zu Ostern und andere kulturelle Veranstaltungen, wie Lesungen und Konzerte.

AlljĂ€hrlich finden im Jagdschloss mehrere musikalische Veranstaltungen statt, vorwiegend werden dabei klassische Werke aufgefĂŒhrt. In Gelbensande gibt es einen Chor mit vierzig Mitgliedern, der im Oktober 1990 gegrĂŒndet wurde. Auftritte finden regelmĂ€ĂŸig auf Veranstaltungen im Umland statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

In Gelbensande gibt es kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen. GrĂ¶ĂŸte Arbeitgeber sind das Pflegeheim „Charlottenhof“, das mit etwa 120 Arbeitnehmern die meisten Leute beschĂ€ftigt und ein Elektrounternehmen. Es gibt in der Gemeinde holzverarbeitenden Betriebe, kleine SanitĂ€runternehmen und Kleingewerbe zur Grundversorgung. Ein kleiner Lebensmittelmarkt wurde eingerichtet, nachdem die große Verkaufsstelle geschlossen wurde. Im Gegensatz zu vielen Nachbargemeinden verfĂŒgt Gelbensande nicht ĂŒber Gewerbegebiete.

Land- und Forstwirtschaft

Der Ortsteil Gelbensande ist aufgrund seiner Lage immer Standort der Forstwirtschaft gewesen. Vor der Wende gab es grĂ¶ĂŸere holzverarbeitende Betriebe, darunter ein SĂ€gewerk, ein Holzveredlungswerk, sowie eine große Köhlerei nördlich des Dorfes. Einzig das SĂ€gewerk ist erhalten geblieben. Der Wald rund um Gelbensande ist auch heute noch Wirtschaftswald und wird bis auf wenige Ausnahmen bewirtschaftet. Gerade nach der Wende wurde sehr stark Waldbau betrieben, vor allem um die Monokulturen durch MischwĂ€lder zu ersetzen.

Der Ortsteil Willershagen war und ist von der Landwirtschaft geprĂ€gt, es gibt hier einige grĂ¶ĂŸere Agrarbetriebe. Die meisten Höfe werden noch bewirtschaftet.

Tourismus

Bereits frĂŒher war bekannt, dass das Klima in dieser Gegend der Gesundheit förderlich ist. Gerade die Verbindung zwischen Wald und Seeluft war ein entscheidender Faktor dafĂŒr, dass das Jagdschloss Gelbensande hier gebaut wurde. Dieser Umstand fĂŒhrte auch zur Einrichtung der TBC-HeilstĂ€tte. Dennoch spielte der Tourismus lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Ein Grund dafĂŒr war, dass die benachbarte Rostocker Heide lange Zeit nur eingeschrĂ€nkt touristisch genutzt werden konnte, da große Teile militĂ€risches Sperrgebiet waren. Dies Ă€nderte sich erst Ende der 1990er Jahre. → Siehe auch Hauptartikel: Rostocker Heide

Die NĂ€he zur Ostsee und die ausgedehnten Wald- und FlurflĂ€chen bieten Erholungsmöglichkeiten. Speziell fĂŒr Wanderer und Radfahrer ist der Ort interessant, er ist ĂŒber den ÖPNV erreichbar und bietet zahlreiche Rad- und Wanderwege durch die Rostocker Heide. 2008 wurde ein Rundradweg zwischen Gelbensande und Graal-MĂŒritz errichtet.cite-ref-33[31] Ein weiterer Radweg soll zwischen Gelbensande und Rövershagen entstehen. Derzeit gibt es allerdings noch Probleme bei der Realisierung.cite-ref-34[32] Seit Mitte der 1990er Jahre ist das Angebot an Ferienwohnungen weiter gewachsen.

In den letzten Jahren wurden auf dem GelĂ€nde einer ehemaligen NVA-Kaserne in direkter Nachbarschaft zu Graal-MĂŒritz die Ferienhaussiedlung „KĂŒstenwald“ gebaut. Obgleich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Graal-MĂŒritz, gehört diese Siedlung zum Gelbensander Gemeindegebiet.cite-ref-35[33]

Verkehr

Gelbensande ist durch die Lage zwischen den StĂ€dten Rostock und Ribnitz-Damgarten an das Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bundesstraße 105 fĂŒhrt direkt durch den Ort. Neben dieser Hauptstraße gibt es in nördlicher Richtung den Hirschburger Landweg, ĂŒber den man die Orte Hirschburg und Klockenhagen erreichen kann. SĂŒdlich fĂŒhrt eine Kommunalstraße nach Blankenhagen. Neben den Straßen ist Gelbensande an ein Netz von Waldwegen, so genannten Schneisen, angeschlossen. Diese werden insbesondere von Radtouristen und Wanderern genutzt, da ĂŒber diese fast jeder angrenzende Ort bequem erreichbar ist. FĂŒr den Autoverkehr sind diese Wegverbindungen ĂŒberwiegend gesperrt.

Der Ort liegt an der Bahnstrecke von Rostock nach Stralsund und wird im Zwei-Stunden-Takt von Regionalexpress-ZĂŒgen bedient. Mittags fahren zusĂ€tzlich zwei Zugpaare von Rostock nach Ribnitz-Damgarten. Gelbensande hat vier Bushaltestellen, wird aber lediglich im SchĂŒlerverkehr von der Linie 131 angefahren. Die letzte regionale Buslinie nach Gelbensande wurde Ende der 1990er Jahre eingestellt.

Bildung

In Gelbensande gibt es eine KindertagesstĂ€tte eines privaten TrĂ€gers. Die Grundschule wurde wegen zu geringer SchĂŒlerzahlen bereits im Jahr 2002 geschlossen,cite-ref-36[34] seitdem gehen die SchĂŒler nach Blankenhagen. Auch die Regionalschule wurde zum Ende des Schuljahres 2007/2008 geschlossen, nachdem in Rövershagen ein Neubau entstanden war. Dies sorgte fĂŒr Kritik, da die Gelbensander Schule in den letzten Jahren komplett saniert wurde. Das Inventar der Schule wurde an Schulen in Lettland und Litauen gespendet, da eine Abgabe an umliegende Schulen zuvor verweigert worden war. Nachdem keine Lösung fĂŒr eine weitere Nutzung des GebĂ€udes (es war eine Nutzung als Amtssitz im GesprĂ€ch) gefunden werden konnte, wurde im Mai 2009 mit dem Abriss begonnen. Im gleichen Zuge soll ein neues Mehrgenerationenhaus errichtet werden, in welchem auch der Kindergarten sowie der „Heidetreff“ untergebracht werden.cite-ref-osz-11072008-9-1[9] Einmal in der Woche fĂ€hrt eine mobile Bibliothek, ein „BĂŒcherbus“, den Ort an.

Gesundheit

Die gesundheitliche Versorgung wird durch zwei Ärzte und einen Zahnarzt sichergestellt. In Gelbensande gibt es ein psychiatrisches Pflegeheim, in dem hauptsĂ€chlich geistig Behinderte sowie Senioren betreut werden. Das Pflegeheim wurde im Jahr 2015 durch einen Anbau vergrĂ¶ĂŸert. Dieser konnte am Jahresanfang 2016 eröffnet werden und bietet Platz fĂŒr weitere 21 Betten.cite-ref-37[35] 2009 können 121cite-ref-38[36] Personen betreut werden.

Feuerwehr

In Gelbensande befindet sich eine Polizeiwache, auch steht hier das GebĂ€ude der Freiwilligen Feuerwehr. Die Feuerwehr spielt neben dem Heidetreff eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde. Neben der BrandbekĂ€mpfung engagiert sich die Feuerwehr auch in vielen anderen Belangen in der Gemeinde. Die Feuerwehr ist in die Organisation regelmĂ€ĂŸiger Volksfeste, Lagerfeuer und andere Veranstaltungen einbezogen und ist als Fraktion im Gemeinderat tĂ€tig. Das GebĂ€ude der Feuerwehr soll in den folgenden Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. Im Mai 2010 erfolgte der erste Spatenstich fĂŒr das neue Feuerwehrhaus.cite-ref-39[37]

Soziales Engagement

Das kulturelle und soziale Zentrum des Ortes ist der „Heidetreff“, er befindet sich in einem ehemaligen GastronomiegebĂ€ude und wird von der VolkssolidaritĂ€t betrieben. Hier werden verschiedene kulturelle BetĂ€tigungen, wie Keramikarbeiten, Sprachunterricht und Handarbeiten angeboten. Eine weitere wichtige Aufgabe, die vom Heidetreff ĂŒbernommen wird, ist die Integration von SpĂ€taussiedlern in das gesellschaftliche Leben Deutschlands. Schwerpunkte dabei sind die Beratung, Orientierung und Lebenshilfe fĂŒr neu zugewanderte Familien. 2009 betrifft dies etwa 100 Menschen aus 46 Familien.cite-ref-40[38]

Sport

Seit 1924 gibt es in den Orten Gelbensande und Willershagen Sportvereine. Der Ă€lteste ist der 1924 gegrĂŒndete Reiterverein Willershagen. 1953 wurde die Betriebssportgemeinschaft BSG Medizin Organisator des Breitensports.

Nach 1990 engagiert sich der Verein „Gelbensander Grashopper e. V.“ fĂŒr den Breitensport. Es werden eine Vielzahl von traditionellen Sportarten wie Fußball, Volleyball, Judo und Tischtennis angeboten, es gibt aber auch spezielle Angebote fĂŒr Kinder sowie fĂŒr Ă€ltere Leute.

Den Sportlern stehen ein kommunaler Sportplatz und eine Sporthalle, die am 26. Oktober 2002 eröffnet wurde, zur VerfĂŒgung.cite-ref-41[39] Diese löste einen Altbau ab, der spĂ€ter abgerissen wurde. Die SportgerĂ€te aus der alten Halle wurden an die Puschkin-Schule in Liepāja gespendet.cite-ref-42[40]

Persönlichkeiten

‱ Adolf von Oertzen (1861–1940), Forstinspektor und Oberforstmeister, lebte in Gelbensande
‱ Friedrich BrunstĂ€dt (1883–1944), Theologe, Rektor der UniversitĂ€t Rostock, lebte in Gelbensande
‱ Hans Wendt (1892–1978), Forstmeister, lebte in Gelbensande

Literatur

‱ Karl-Heinz Steinbruch: Gemeinde Gelbensande – Chronik. Scheunen-Verlag, 2009, ISBN 978-3-938398-83-8.
‱ Autorenkollektiv: Dorf- und Schlossgeschichten aus Gelbensande und Willershagen. Scheunen-Verlag, 2007, ISBN 978-3-938398-54-3
‱ Manfred Labitzke: Willershagen in Mecklenburg. Scheunen-Verlag, 2008, ISBN 978-3-938398-63-9
‱ Wilfried SteinmĂŒller: Wander- und RadfĂŒhrer durch die Heide zwischen Ribnitz und Rostock. Norddeutscher Hochschulschriften-Verlag, Rostock 1995, ISBN 3-929544-23-7.
‱ Wilfried SteinmĂŒller: Heidegeschichten zwischen Rostock und Ribnitz. Redieck & Schade, 2001, ISBN 3-934116-15-9.

Karten

‱ Rad und Wanderkarte – Graal-MĂŒritz, Rostocker Heide. 1 : 30.000. grĂŒnes herz, Ilmenau / Ostseebad Wustrow 2002, ISBN 978-3-929993-32-5.

Weblinks

Commons

: Gelbensande

– Sammlung von Bildern

‱ Offizielle Website der Gemeinde
‱ Gelbensande auf der Website des Amtes Rostocker Heide

Einzelnachweise

cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-mv-13. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise und Gemeinden 2024 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
cite-note-lpv-22. ↑ Landschaftspflegeverband „Nordöstliche Heide e. V.“: Ribnitzer Forst, Gelbensander Forst und Alte Heide. S. 5–6.
cite-note-chronik-33. ↑ Karl-Heinz Steinbruch: Gemeinde Gelbensande -Chronik.
cite-note-steinm-ller-44. ↑ Wilfried SteinmĂŒller: Wander- und RadfĂŒhrer durch die Heide zwischen Ribnitz und Rostock.
cite-note-55. ↑ Archiv der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs / Schwerin
cite-note-66. ↑ Zwangsarbeit im Ostseeraum 1939–45 Schwarzenpfost KZ-AUSSENLAGER SCHWARZENPFOST. (PDF) Archiviert vom Original am 19. Mai 2005; abgerufen am 30. MĂ€rz 2016.
cite-note-labitzke-77. ↑ Manfred Labitzke: Willershagen in Mecklenburg. Scheunen-Verlag, 2008.
cite-note-88. ↑ Ostsee-Zeitung: Lokalausgabe Rostock, 26. Oktober 2004.
cite-note-osz-11072008-99. ↑ Ostsee-Zeitung: Lokalausgabe Rostock, 11. Juli 2008.
cite-note-1010. ↑ Ostsee-Zeitung, Lokalausgabe Rostock, 18. April 2000.
cite-note-1111. ↑ Hermann Langer: FlĂ€chenbrand von rechts. Rostock 1993, S. 62.
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cite-note-1313. ↑ Willkommen in der Gemeinde Gelbensande. In: amt-rostocker-heide.de. Abgerufen am 3. Dezember 2024.
cite-note-1414. ↑ Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden
cite-note-1515. ↑ Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024
cite-note-164. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
cite-note-1717. ↑ Ergebnis der BĂŒrgermeisterwahl am 26. Mai 2019
cite-note-1818. ↑ Ergebnis der BĂŒrgermeisterwahl am 9. Juni 2024
cite-note-1919. ↑ Kommunalverfassung fĂŒr das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)
cite-note-2220. ↑ jagdschloss-gelbensande.de: Auszug aus der Schloss- und Familiengeschichte (Memento vom 7. Dezember 2009 im Internet Archive)
cite-note-2321. ↑ Infotafel vor Ort
cite-note-2422. ↑ Infotafel vom Historischen Rad- und Wanderweg, vor Ort. Siehe auch R & W 4 Friedhof und Kirche Gelbens.pdf, download auf den Seiten des Gymnasiums Rövershagen (Memento vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today). Siehe vor Ort auch den Grabstein von Carl Willbrand.
cite-note-2523. ↑ Ostsee-Zeitung - Lokalausgabe Rostock, 28. Mai 2009.
cite-note-2624. ↑ Infotafel vom Historischen Rad- und Wanderweg, vor Ort. Siehe auch R & W 3 Eichenallee.pdf, download auf den Seiten des Gymnasiums Rövershagen (Memento vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today).
cite-note-2725. ↑ Infotafel vom Historischen Rad- und Wanderweg, vor Ort. Siehe auch R & W 2 Feuerwehr Gelbensande.pdf, download auf den Seiten des Gymnasiums Rövershagen (Memento vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today).
cite-note-2826. ↑ Wilfried SteinmĂŒller: Wander- und RadwanderfĂŒhrer durch die Heide zwischen Ribnitz und Rostock. 1. Auflage. Redieck & Schade, S. 32.
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cite-note-3028. ↑ Gedenktafel auf dem Gelbensander Friedhof
cite-note-3129. ↑ Landschaftspflegeverband „Nordöstliche Heide e. V.“: Ribnitzer Forst, Gelbensander Forst und Alte Heide. S. 14.
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cite-note-3836. ↑ Laut Angabe der Website der Einrichtung
cite-note-3937. ↑ Ostsee-Zeitung: Lokalausgabe Rostock, 8. Mai 2010.
cite-note-4038. ↑ Nach Angaben der @1@2Vorlage:Toter Link/www.volkssolidaritaet.deVolkssolidaritĂ€t Kreisverband Bad Doberan/ Rostock-Land e. V. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2017. Suche in Webarchiven)
cite-note-4139. ↑ Ostsee-Zeitung: Lokalausgabe Rostock, 28. Oktober 2002.
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